In diesem Jahr hat der Löschzug Holzhausen und die Löschgruppe Retzen zu den Leistungswettkämpfen eingeladen. Diesem Ruf sind ca. 100 Gruppen und Züge aus dem Kreis Lippe gefolgt um sich in diesem Jahr den vier Disziplinen zu stellen.
Vor Beginn der Leistungswettkämpfe werden die einzelnen Positionen an die jeweiligen Kameraden ausgelost. Einzig der Gruppenführer und der Maschinist sind vorher festgelegt. Nach dem jeder seine Position gezogen hat, ging es an die Übungsstrecke. Hier galt es in der Zeit von unter 5 Minuten und möglichst fehlerfrei, drei Übungsfeuer mit zwei C-Rohren und einem Schwerschaumrohr zu bekämpfen. Als Wasserentnahmestelle wurde der Unterflurhydrant ausgewählt. An der zweiten Station mussten 27 Fragen durch die Gruppe gelöst werden. Ihr Geschick konnten die Kameraden auf der Station “Knoten und Stiche” unter Beweis stellen: hier musste der Mastwurf gelegt, der Spierenstich gestochen und der Rettungsknoten angelegt werden. Den Abschluss bildete eine Laufstrecke, in der Hindernisse wie ein Schwebebalken, Röhre und eine Wand überwunden werden musste.
Der Löschzug trat mit zwei Gruppen an. Traditioneller Weise wurden die Gruppen in die “Erfahrenen” und die “Jungspunde” eingeteilt und hier sind die Ergebnisse:
Gruppe A:
Übungsstrecke: 3:46 Minuten, 0 Fehler
Knoten und Stiche: 0 Fehler
Fragen: 0 Fehler
Laufstrecke: 2:30 Minuten
Gruppe B:
Übungsstrecke: 3:55 Minuten, 2 Fehler
Knoten und Stiche: 0 Fehler
Fragen: 1 Fehler
Laufstrecke: 2:46 Minuten
Weitere Informationen erhalten Sie aus der Presse.
Am 17. Feburar 2012 fand die Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Bad Salzuflen im Kurhaus statt. Nach einem Rückblick wurden die Kameraden des Löschzuges geehrt und befördert.
Geehrt für 25 Jahre Tätigkeit in der Wehr:
Unterbrandmeister Ralf Bollhorst
Beförderung zum Feuerwehrmann
Wayne Eskins, Christian Hinzmann und Marcel Treidler
Beförderung zum Oberfeuerwehrmann
Frank Dreweskracht, Marc Hoffmann, Frederic Pilgrim, Jan Roos, Andre Winkler
Beförderung zum Unterbrandmeister
Benjamin Till, Timo Wessel
Beförderung zum Brandmeister
Jan Krüger
Beförderung zum Hauptbrandmeister
Thomas Klocke, Michael Wagener
“Der 55-jährige Familienvater leidet an einer bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems. Rainer hat nur durch eine passende Stammzellspende eine Überlebenschance. Aus diesem Grund engagieren sich Familie und Freunde, gemeinsam mit der DKMS und unter der Schirmherrschaft von Landrat Friedel Heuwinkel, für eine Registrierungsaktion. Leider findet immer noch jeder fünfte Patient keinen passenden Spender. Deshalb brauchen wir Sie im Kampf gegen Leukämie! Vielleicht sind Ihre Stammzellen die Rettung für Rainer oder einen anderen Patienten. Jeder Einzelne zählt!”
Spendenkonto:
Empfänger: DKMS Spendenkonto
Bank: Volksbank Bad Salzuflen eG
BLZ: 482 914 90
Konto-Nr: 125 624 300
Stichwort: DKMS
Traditionell findet am ersten Wochenende nach den Heiligen drei Königen die Weihnachtsbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr Bad Salzuflen statt. Am 27. Dezember verteilten die Kinder und Jugendlichen Handzettel und machten auf die Sammelaktion aufmerksam. Es werden die ausgedienten Tannenbäume, Adventskränze und eine Spende für die Jugendarbeit gesammelt.
An diesem Samstag teilten sich die 17 Kinder und Jugendlichen der Gruppe 3 auf, um in den Ortsteilen Ehrsen und Breden die ausgedienten Tannenbäume einzusammeln. Viele der Anwohner erwarteten die Helfer bereits. Senioren freuten sich besonders, da sie die Sammelplätze der Stadt Bad Salzuflen nicht aufsuchen konnten. Unterstütz wurden die Jugendfeuerwehrleute von zwei Traktoren welche die Bäume an Sammelpunkten aufsammelten und entsorgten. Das nasse Wetter konnte die Gruppe nicht aufhalten; so konnten 200 Bäume eingesammelt werden.
Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Spender und den Landwirten, die uns die Traktoren zur Verfügung gestellt haben.
Nunmehr zum 17.mal richtete die Feuerwehr Leopoldshöhe eine gemeinschaftliche Bewegungfahrt für Feuerwehrfahrzeuge aus. Ein so genannten MOT-Marsch (Motorisierter Marsch).
Nach dem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück schwärmten die Teams der teilnehmenden Wehren mit insgesamt 29 Fahrzeugen kurz nach Sonnenaufgang aus.
Diesmal war das Ziel die Werkfeuerwehr Miele in Gütersloh. Auf der Fahrt dorthin mussten mehrere Fragen beantwortet werden. Dabei ging es um die auf der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten, als auch um allgemeine Fragen, sowie ein Fahrschulbogen und eine Runde Sudoku.
Um 11 Uhr fand eine zweite Stärkung statt. Der Mittag setze sich mit einer Wachen- und Fahrzeug Besichtigung fort..
Danach ging es im “geschlossenen” Verband zurück über die B61, BAB2 und BAB33 bis zur Abfahrt Oerlinghausen zurück nach Leopoldshöhe. Alle Fahrzeuge des Verbandes waren mit Flaggen und eingeschaltetem Blaulicht gekennzeichnet und galten deswegen Verkehrsrechtlich als ein Fahrzeug. So dürfen beispielsweise alle Fahrzeuge einer Kolonne eine Ampelkreuzung auch bei rotem Ampelsignal passieren, sofern das erste Fahrzeug die Ampel bei Grün überquert hat.
Um Unfälle zu vermeiden hat der Verband von diesem Recht nur bedingt Gebrauch gemacht, da nicht alle Verkehrsteilnehmer dieses Recht kennen und die Fahrzeuge passieren lasssen.
Da das Wetter es gut mit dem Verband meinte, haben die Kameraden aus Leopoldshöhe an diesem Tage den Grill angeschmissen und so für einen Perfekten ausklang des Motmarsches 2011 gesorgt.
Wir bedanken uns bei den Kameraden von Leopoldshöhe für den gelungenen Tag, und kommen im nächsten Jahr gerne wieder.
Der vergangene Dienstabend wurde durch eine Zugübung am Übungsgelände des FAZ in der Brandsimualationsanlage gestaltet. Dazu rückten das LF, TLF, TLK und das neue MTF an.
Zur Tragehilfe wurde zunächst das LF und der TLK alarmiert. Der Einsatzleiter erkundete das Gelände und ließ den Teleskopgelenkmast aufbauen. Plötzlich gab es einen Knall. Der anwesende Hausmeister berichtete, dass sich noch zwei Zivildienstleistende in der Werkstatt befänden. Tatsächlich, einer der Zivi’s machte sich am Fenster bemerkbar. Der Einsatzleiter gab eine Stichworterhöhnung an die Leitstelle heraus, so dass das TLF an die Einsatzstelle ausgerückt ist.
Genau in diesem Moment erschien der zweite Zivi ein Stockwerk höher. Sein Standort befand sich genau unter der stark verrauchten Werkstatt, sodass dieser zeitweise Aufgrund der starken Verqualmung zusammen sackte. Die Ersteinsatzmaßnahme war es ein Sprungpolster aufzubauen und Leitern für die zweite Person in Stellung zu bringen.
Der erste Angriffstrupp des LF ging durch die Haustür vor und machte sich auf den Weg in die oberen Stockwerke um beide Personen beim Überstieg zu unterstützen. Die Kräfte an der TLK konnten berichten, dass es der schwergewichtigen Person den Umständen entsprechend gut ging und kein Rauch in den Raum eindrang.
Der Einsatzleiter bildete einen zweiten Abschnitt und ließ einen Angriffstrupp des TLF durch die Werkstatttür in das Gebäude vorgehen. Da außer einer Gasflasche keine Person in der Werkstatt aufgefunden wurde, konnte die Brandbekämpfung eingeleitet werden. Währenddessen konnte der erste Zivi über die Leiter gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Aufgrund der starken Verqualmung ist der zweite Zivi bewusstlos zusammengesackt. Der Angriffstrupp des LF war in unmittelbarer Nähe. Ein weiterer Truppmann wurde die Leiter hochgeschickt. Die Person erlangte ihr Bewusstsein und konnte mit Hilfe des Angriffstrupps und dem Truppmann auf der Leiter ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Der erste Angriffstrupp ging derweil über die Wendeltreppe in ein weiteres Stockwerk vor. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung bekam der Truppmann einen Kollaps. Sofort meldete der Truppführer diesen Vorfall. Der Sicherheitstrupp fiel leider Aufgrund eines technischen Defektes am Atemschutzgerät aus, sodass der erste Angriffstrupp des LF erneut unterstützen musste. Als der Truppführer des verunfallten Trupps seinen Kameraden von der hitzegestauten Stelle auf die Dachterasse ziehen wollte, bemerkte er eine dritte Person in diesem Raum. Der kollabierte Truppmann konnte schnell aufgefunden und ins freie gebracht werden. Der zweite Angriffstrupp des LF rüstete sich aus um die dritte Person zu retten. Als alle Personen aus dem Haus gerettet wurden und das Feuer gelöscht war, konnte sich der Einsatzleiter der schwergewichtigen Person in Dachgeschoss widmen. Hier wurden die Kameraden in der TLK unterstützt und auch diese Person dem Rettungsdienst übergeben.
Im vergangenen Ausbildungsjahr wurden die Kameraden auf solche Situationen vorbereitet und geschult. Die Handgriffe saßen und die Geräte konnten zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Die vergangenen Einsätze haben gezeigt, dass durch einen einfachen Auftrag wie die Tragehilfe, ein komplexer Einsatz entstehen kann. Ein besonderer Dank gilt dem BSA Ausbilderteam für die Ausarbeitung der Übung.
Am Freitag begann der Ausflug der Jugendfeuerwehr Gruppe 3. In den vergangenen Jahren haben sich die jungen Kameraden im Rahmen der Tannenbaumsammelaktionen einnige Tonnen ausgediente Weihnachtstannenbäume zusammengesammelt um von dem Ersparten einen Ausflug zu machen.
Die Gruppe einigte sich einstimmig auf Hamburg. Kurz nach der Anfahrt begann der Tag mit einem Einsatz für die Feuerwehr Bad Salzuflen. Der Rückstau war so extrem, dass die drei MTF erst nach ca. 45 Minuten ihren Weg auf die Autobahn, in Richtung Hamburg fanden.
Am selben Tag wurde die Hansestadt zu Fuß erkundet. Der Samstag begann sehr früh: Die Kinder und Jugendlichen waren bereits zwei Stunden früher aufgestanden um das erste Tagesziel anzuvisieren: Die Miniatur Wunderwelt in der Speicherstadt. Nach zwei Stunden konnte längst nicht alle Details entdeckt werden, doch der Zeitplan drückte und das nächste Ziel, das Dungeons, wartete.
Eine gruselige Show bereitete den Kindern viel Spaß. Am Nachmittag wurde die Stadt per Boot erkundet. Innerhalb 90 Minuten entdeckten die Kinder und Jugendlichen die schönsten Ecken Hamburgs. Am Abend wurde nach dem gemeinsamen Essen das WM-Viertelfinale in der Jugendherberge geschaut und neue Kontakte geknüpft. Mit großer Aufregung wurde der Sonntag erwartet, so dass die jungen Kameraden erneut sehr früh auf den Beinen waren.
Nach dem Frühstück fuhr die Gruppe zu der City Wache 11 der Berufsfeuerwehr Hamburg, die bereits seit 1909 ihren vollfunktionsfähigen Dienst verrichtet. Die 120 Kameraden der Wache 11 verrichten im 24 Stunden Takt Ihren Dienst. Nach einem Umfassenden Einblick in den Tag eines Berufsfeuerwehrmannes ging es an die Elbe. Ein LAB (Löschambulanzboot) wartete im Hafen auf die neugierigen Augen der Kinder. Nach 2 Stunden war der „Berufsfeuerwehrtag“und damit der Ausflug zu ende.
An diesem Dienstabend wurde eine Brandmeldeanlage bei der Firma decor metall ausgelöst. Der Einsatzleiter wertete die Meldung an der Brandmeldezentrale aus:
Es hat ein Rauchmelder in einem Hochregallager mit 9 Gängen ausgelöst. Die Fahrzeuge des Löschzuges fanden Ihre endgültige Aufstellung und der Angriffstrupp des LF 16/12 ging mit dem Einsatzleiter zur Erkundung vor. Mitarbeiter des Betriebes teilten mit, dass zwei Praktikanten zuletzt im Bereich der Gabelstapler beim umpacken gesehen wurden.
Zwei Angriffstrupps gingen sofort zur Menschenrettung vor. Der Einsatzverlauf gestaltete sich schwierig, da wie im realen Einsatz, zunächst nicht genug Atemschutzgeräteträger einsatzbereit waren. Nach dem der erste Angriffstrupp den vierten Gang abgesucht hatte, konnte eine Person direkt am Gabelstapler gefunden und ins Freie befördert werden. Wenige Minuten später fand der zweite Angriffstrupp auf der anderen Seite des Gebäudes die zweite vermisste Person. Diese Person klagte über starke Rückenschmerzen und mochte kaum bewegt werden. Mithilfe einer Trage konnte auch diese Person befreit werden. Nachdem die restlichen Gänge abgesucht und das Feuer gelöscht wurde, konnte der Einsatzleiter Übungsende melden.
Als die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, wurde der Abend mit einer Bratwurst und kalten Getränken, zur Zufriedenheit aller, beendet. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Firma decor metall. Wie bei der letzten Betriebsbesichtigung auch, haben sie diesmal erneut ihre private Zeit aufgewendet und uns diese Übung ermöglicht.
Am Samstag den 18.06.2011 fand in Salzkotten im Kreis Paderborn die Leistungsspange der Jugendfeuerwehren statt, an der die Jugendgruppe 3 vom Löschzug Schötmar Werl-Aspe teilgenommen hat. Nach der gemeinsamen Anreise mit der Jugendgruppe 1 wurde gefrühstückt. Anschließend fand die Begrüßung durch den Veranstalter sowie die Einteilung der Gruppen in fünf Blöcke statt, in denen die einzelnen Disziplinen absolviert werden sollten. Die Leistungsspange besteht aus 5 verschiedenen Disziplinen, die im Vorfeld fleißig auf den Dienstabenden geübt worden sind. Alle Disziplinen werden von der Gruppe, bestehend aus 9 Jugendfeuerwehrmitgliedern, gemeinsam absolviert.
Staffellauf: Hierbei muss eine Gesamtstrecke von 1500 m in mindestens 4:10 min zurückgelegt werden. Die einzelnen Bereiche der Laufstrecke können beliebig unter den einzelnen Gruppenmitgliedern aufgeteilt werden
Kugelstoßen: Jedes Gruppenmitglied stößt eine Kugel (Jungen 5 Kg, Mädchen 4 Kg) möglichst weit. Die Einzelergebnisse jeden Stoßes werden dann zum Gesamtergebnis addiert. Es müssen mindestens 55 m erreicht werden.
Fragenbeantwortung: Es werden Fragen aus den Bereichen Organisation, Ausrüstung, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren der Feuerwehr, Unfallverhütung, Gesellschafts- und Jugendpolitik gestellt, die im Gespräch mit einen Wertungsrichter von der Gruppe beantwortet werden müssen.
Schnelligkeitsübung: Hierbei gilt es eine Schlauchleitung von 120 m Länge, bestehend aus 8 C-Druckschläuchen, unter dem Kommando des Gruppenführers in mindestens 75 sec vorschriftsmäßig auszurollen und zu kuppeln.
Löschangriff: Durchführung eines den aktuellen Dienstvorschriften entsprechenden Löschangriffs mit offener Wasserentnahmestelle und Vornahme von 3 C-Strahlrohren. Hierbei wurde auf die ordentliche Durchführung der Übung geachtet.
Für jede Disziplin werden zwischen 0 und 4 Punkte vergeben. Desweiteren wird das Auftreten und Verhalten der Gruppe bei den einzelnen Übungen von den Wertungsrichtern mit ebenfalls 0 bis 4 Punkten bewertet.
Beim Löschangriff, der Fragenbeantwortung und der Schnelligkeitsübung konnte in Durchführung und Auftreten der Gruppe jeweils die Höchstpunktzahl erreicht werden. Der Staffellauf und das Kugelstoßen wurden ebenfalls souverän gemeistert.
Nachdem alle anwesenden Gruppen (29 Gruppen aus ganz NRW) die 5 Disziplinen erfolgreich absolviert hatten, fand am Nachmittag die Vergabe der Leistungsspange statt. Die Gruppen wurden einzeln aufgerufen und die Jugendfeuerwehrmitglieder bekamen ihre Leistungsspange, an die mit Stolz geschwellte Brust, geheftet.
Aus der Gruppe 3 geht die Gratulation für die erfolgreiche Teilnahme, verbunden mit dem Erhalt der Leistungsspange an:
Erik Tielbürger, Thorsten Kammel, Dominik Knetsch, Timo Winkler, Phillip Büker, Frauke Rentel, Tobias Eickhoff, Dustin Völkel und Fabian Rüter.
Ein besonderer Dank gilt Tobias Eickhoff (Jugendgruppe 4) der kurzfristig einsprang um unsere, durch Personalausfall deziemierte Gruppe, aufzufüllen. Herzlichen Dank hierfür!
Herzlichen Glückwunsch auch an die Kameraden der Jugendgruppe 1, die ebenfalls erfolgreich an der Leistungsspange teilgenommen haben.
Bericht von Matthias Strunk
Die vergangene Übung, in der ein Verkehrsunfall und ein Brand simuliert wurden, ist nun zwei Monate her. Neben den üblichen Vorbereitungen für die Leistungswettkämpfe wurde insbesondere der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, Schlauchtragekörbe, Einsatz unter Atemschutz sowie Atemschutzüberwachung und Anleiterbereitschaft ausgebildet.
Am Montag konnte der Löschzug bei der Firma Active Tools eine realitätsnahe Übung durchführen. Hier wurde der Bürotrakt sowie Teile des Lagers eingeraucht und zunächst zwei, später drei Personen als vermisst gemeldet. Der Einsatzleiter hat bis zu drei Trupps des LF und TLF zeitgleich zur Menschenrettung eingesetzt. Nachdem alle Personen gerettet werden konnten, wurde die Brandbekämpfung eingeleitet.
Bei der Übung wurde erneut deutlich, dass „unbekannte“ Objekte einen wichtigen Punkt in der Ausbildung darstellen. Neben dem Brandhaus ist der Löschzug auf Firmen und Privatpersonen angewiesen, die Ihre Objekte für Übungszwecke zur Verfügung stellen.
Der Löschzug bedankt sich bei der Firma Active Tools und bei den Kameraden Olaf und Patrik, für die Ausarbeitung der Übung.